Den passenden Font schnell finden

Geht es Euch genauso wie mir? Ihr habt in Photoshop einen Flyer oder einen Gutschein entworfen. Doch dann fragt Ihr Euch, welcher Font sieht gut aus und passt zum Thema?

Bisher habe ich den Text markiert und bin in die Menüleiste gegangen. Nach einem Klick auf das Dropdown-Feld mit dem zuletzt verwendeten Zeichensatznamen erschien eine Liste mit den installierten Fonts. Rechts daneben bietet ein Beispielwort eine ungefähre Vorstellung. Serif, nicht serif, Handschrift, Typewriter, Dingbats oder ein flippiger Zeichensatz, das kann man gerade noch erkennen. Aber das war es dann auch.
Also klickte ich mich mühsam durch die Liste, um den einen richtigen Zeichensatz zu finden. Doch das dauerte.

Neulich habe ich einen Weg gefunden, wie ich einfach und schnell den passenden Font finde.

So geht es: Den Zeichensatz ruck zuck finden

1. Zunächst schreibe ich den Text beziehungsweise die Texte und stelle mein Layout fertig.

2. Dann wähle ich die Ebene aus, deren Text ich ändern möchte, und klicke mit der Maus auf das Text-Werkzeug.

In Photoshop den Zeichensatz ändern

3. Nun klicke ich mit der Maus oberhalb das Fensters in das Auswahlfenster, in dem der Name des zuletzt verwendeten Fonts geschrieben steht.

In Photoshop den Font ändern

4. Jetzt kann ich auf der Computer-Tastatur mit den nach unten und nach oben zeigenden Pfeiltasten durch die Zeichensatz-Liste scrollen. Dabei ändert sich nicht nur der Name des Fonts. Es ändert sich vor allem der Zeichensatz der ausgewählten Textebene.

Selbst wenn ich viele Dutzend Fonts installiert habe, finde ich auf diese Weise ziemlich schnell den passenden. Etwas aufwendiger ist es nur, wenn ich zwei unterschiedliche suche, die harmonieren und gemeinsam ein schönes Schriftbild ergeben sollen.
Ich wähle zum Beispiel für die Überschrift beziehungsweise Titel gern einen Zeichensatz mit Serifen. Das sind die kleinen Füßchen an den einzelnen Buchstaben. Didot und Baskerville finde ich dafür sehr schön und elegant.
Den Text formatiere ich am liebsten mit einer serifenlosen Schrift wie Avenir oder Myriad. Das macht meiner Meinung nach das Erscheinungsbild ein wenig leichter und luftiger, was gerade bei langen Texten von Bedeutung ist – egal ob es für Drucksachen wie Bücher und Zeitungen bestimmt ist oder für Online.

Schlag nach bei Pinterest

Tipp: Immer wieder hole ich mir bei Pinterest Anregungen. Wenn ich den Suchausdruck “Fonts kombinieren” eingebe, dann erhalte ich zahlreiche interessante Vorschläge.

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